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Individualbesteuerung

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Individualbesteuerung - damit sich die Erwerbstätigkeit von Müttern lohnt!

Unser Steuersystem ist nicht auf ein Zweiverdienermodell zugeschnitten, sondern orientiert sich nach wie vor an traditionellen Rollenbildern. Es macht die Erwerbsarbeit von verheirateten Frauen, insbesondere von gut ausgebildeten mit entsprechenden Löhnen, unattraktiv, da die gemeinsame Steuerveranlagung mit dem Ehepartner in eine überproportional hohe Progression führt. Hinzu kommt: Ist die erwerbstätige Frau Mutter, wird ihr Verdienst - in Kombination mit den Kosten, welche für die familienexterne Betreuung anfallen - vielfach nachgerade kompensiert. Dies ist nicht nur unter dem Blickwinkel des Fachkräftemangels, sondern auch vor dem Hintergrund des Wunsches der Wirtschaft nach stetiger Produktivitätssteigerung und nicht zuletzt des gesetzlichen Auftrags nach einer effektiven Gleichstellung der Geschlechter schlicht unsinnig. Wir als Gesellschaft investieren viel Geld in die Ausbildung von zukünftigen Müttern und mit der Steuerveranlagung erfahren diese dann, dass sich Erwerbsarbeit gar nicht lohnt. Abhilfe schaffen für diesen Missstand könnte die Einführung der Individualbesteuerung. Ich bin überzeugt, dass sich diese positiv auf die Erwerbsquote von Frauen auswirken würde.

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23.12.2019

Susanne Vincenz-Stauffacher in der NZZ vom 3.12.2019

Von diesen sechs Neulingen wird man hören: "Die St. Gallerin kommt mit einem für die FDP spannenden Profil in den Nationalrat. Vincenz vertritt als Anwältin mit eigener Kanzlei auch KMU und kennt so die Bedürfnisse des Gewerbes. Der 52-jährigen Mutter sind Frauenrechte und Gleichstellung ein Anliegen – Themen, welche die Bürgerlichen sonst gerne der Linken überlassen. Ihr werden politisches Gespür und kommunikatives Talent attestiert. Zugutekommen dürfte Vincenz, dass sie bei grünen Themen mitreden kann und privat eine gute Ökobilanz aufweist: Sie fliegt nicht, fährt ein Elektroauto und macht Ferien in ihrer Region."

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23.12.2019

Ungenügendes Betreuungsangebot

Auch FDP-Politikerin Susanne Vincenz-Stauffacher sagt, das Betreuungsangebot vor allem in ländlichen Gemeinden sei nach wie vor ungenügend. «Aber wenn die Mutter zu Hause bleibt, wenn dies auf einem gemeinsamen und selbstbestimmten Entscheid der Eltern beruht», dann sei dagegen selbstverständlich nichts einzuwenden.

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23.12.2019

Susanne Vincenz-Stauffacher neu in der UREK

Die Sitze in der Umweltkommission (UREK) sind äusserst begehrt. Ein neues Ostschweizer Mitglied ist Nationalrat Nicolo Paganini (CVP/SG) - er hat den Sprung aus der Sicherheitskommission in die UREK wunschgemäss geschafft. Ebenfalls in die Umweltkommission kommen Kurt Egger (Grüne/TG) und Susanne Vincenz-Stauffacher (FDP/SG). Mike Egger (SVP/SG) konnte seinen Sitz, den er von Toni Brunner geerbt hatte, trotz starker parteiinterner Konkurrenz halten. Im Ständerat sind Daniel Fässler (CVP/AI) und Jakob Stark (SVP/TG) in der UREK.

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