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Grosses Ständeratspodium in Bütschwil

Grosses Ständeratspodium in Bütschwil

Am vergangenen Donnerstag trafen sich die vier von Parteien nominierten Kandidierenden für die Ständeratswahl vom 10. März in Bütschwil zum Podium. Neben ihrer Eignung für das Amt diskutierten Susanne Vincenz-Stauffacher, Benedikt Würth, Mike Egger und Patrick Ziltener darüber, wie es die wirtschaftliche Stabilität der Schweiz zu erhalten gelte.

Das Podium drehte sich um die grossen politischen Fragen des Jahres 2019. Damit wollten die Jungfreisinnigen Toggenburg, die das Podium organisierten, und der Moderator, Ruben Schuler, den Kandidierenden die Möglichkeit geben, ihr Profil zu schärfen. Im Zentrum stand aber auch die persönliche Eignung für das Ständeratsamt. So zum Beispiel jene von Kantonsrätin Susanne Vincenz-Stauffacher, der von den Medien oft vorgehalten wird, sie sei nur nominiert worden, weil sie eine Frau sei und ihr fehle die politische Erfahrung. Sie entgegnete: «Ich habe keine klassische Politikkarriere absolviert. Ich habe mich dafür früh unternehmerisch selbstständig gemacht und weise eine langjährige Führungserfahrung in Verbänden und innerhalb der Partei auf. Ohne politische Erfahrung wäre ich in diesen Funktionen nicht erfolgreich gewesen»

Wer der Einladung ans Podium in die Schwarz Warmpressewerk AG nach Bütschwil folgte, wurde nicht in einen gewöhnlichen Konferenzsaal gebeten. Die Diskussion fand mitten in der Fabrikhalle des Toggenburger Traditionsunternehmens statt. Kein Wunder also, dass viel über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für im Grenzkanton St.Gallen diskutiert wurde. Die Politik lasse wichtige Fragen für die Industrie, so etwa die Beziehungen zur Europäischen Union oder die Unternehmensbesteuerung ungelöst, hielt Emanuel Schwarz, Mitinhaber der Schwarz AG, den Kandidierenden vor. Genau deshalb brauche es eine Ständerätin, die in der Lage sei, Kompromisse zu finden, meinte sodann Susanne Vincenz-Stauffacher. Und weiter: «Wichtige Projekte für die Schweiz, wie das Rahmenabkommen mit der Europäischen Union, wegen Parteiprinzipien und Kleinigkeiten aufs Spiel zu setzten ist brandgefährlich.»

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